2017 Peru

  • von

Unsere Stationen:

1. Lima
2. Paracas, Isla Ballestas
3. Ica, Weingut
4. Nasca, Nascalines
5. Arequipa, Kloster Monesterio d santa catelina
6. Colca-Tal, Mirador Cruz del Cóndor
7. Sillustani
8. Puno, Titicaca-see, Insel Taquile
9. Ollantaytambo

10. Aguas Calientes,  Machu Picchu, Wayna Picchu
11. circuit moray
12. Cusco, Sacsayhuaman, Tambomachay
13. Puerto Maldonado
14. Sandoval Lodge
15. Lima

15.9.2017

Unsere Reise beginnt mit dem Flug von Stuttgart nach Amsterdam und von dort nach Lima.

Wir kommen am 15.9 nach Ortszeit sehr spät abends auf dem Flughafen Lima an und werden von einem Fahrer direkt in unser Hotel im Stadtteil Miraflores gebracht. Leider ist der Flughafen auf der anderen Seite von Lima so dass wir hier quer durch Lima durch müssen. Bei der Anmeldung im Hotel bekommen wir einen Gutschein für die Bar, den wir auch kurz danach einlösen und unseren ersten Pisco Sour das Nationalgetränk von Peru trinken. Rezept unten auf dieser Seite.

Tag 1   16.9.2017

Nach dem Frühstück schauen wir uns die Umgebung an und finden den Weg ans Meer. Das Wetter ist so lala, es herrscht Hochnebel der sich erst Nachmittags verzieht. Um 10:30 werden wir im Hotel zu einer Stadtbesichtigung abgeholt. 

Strandkneipe
Miraflores

In Lima gibt es natürlich einiges zu sehen, wir besuchen die Ausgrabungsstätte “Huaca Pucllana” und fahren danach in die Stadtmitte. Am “Plaza de Armas de Lima” werden wir abgesetzt und erleben auch gleich einen Polizeiaufmarsch. Wir verziehen uns in eine Seitenstraße, besuchen die naheliegende Kirche “Basílica y Convento de San Francisco de Lima” und probieren noch Schokolade einen Kakao-Laden

Um 13 Uhr sind wir wieder am Hotel. Wir gehen wieder Richtung Strand weil dort auch Taxis stehen. Wir nehmen ein Taxi und fahren zum Hard Rock Cafe. Dort kaufen wir ein und gehen Mittagessen.

Danach geht es zurück zum Hotel. Wir verstauen unsere Einkäufe und marschieren wieder durch Miraflores. Hier ist gerad eine Gartenschau. Wir suchen uns ein Lokal und beenden den Tag mit einem Pisco Sour in einer Bar.

Tag 2   17.9.2017

Wir bekommen unseren Mietwagen direkt an das Hotel geliefert. Das Auto ist recht neu und hat Allradantrieb. 
Wir checken aus und machen uns auf den Weg ins 250km entfernte Paracas. Auf dem Weg dorthin, kurz nach der Stadtgrenze von Lima gibt es laut unserem Reiseführer noch die Ausgrabungsstätte … Die wollen wir besichtigen. Leider führt uns unser Navi in die Irre und wir verfahren uns so dermaßen dass keine Zeit mehr für eine Besichtigung bleibt obwohl wir die Stätte doch noch gefunden haben.

abseits des Weges
unser Auto in der Pampa

Das “Hotel la hacienda bahia paracas”  ist traumhaft und wir kommen direkt in Urlaubsstimmung. Es ist etwas zu kalt zum Baden aber für einen langen Strandspaziergang reicht es. Danach gehen wir gepflegt im Restaurant des Hotels essen und genießen den Sonnenuntergang in traumhafter Atmosphäre.

Tag 3   18.9.2017

Nach dem Frühstück werden wir am Bootsanleger des Hotels abgeholt. Heute geht es auf die Isla Ballestas. Eine Inselgruppe der Guano Inseln auf der extrem viele Vögel ihre Brutstätte haben. Der Vogelkot wurde in früherer Zeit professionell  abgebaut und als Dünger in die Welt geliefert. Auf dem Weg dorthin sieht man eine Geoglyphe im Sand, den Candelabro.

Hier sind eine ganze Menge Tiere ober und im Wasser zu bestaunen. Allerdings ist der Geruch extrem.

Zurück im Hotel besichtigen wir noch das dem Hotel angegliederte Museum. Danach checken wir aus, laden das Auto und fahren weiter. Ziel ist heute das 72 km entfernte Ica. Dort werden wir in einem Weingut mit angegliedertem Hotel 2 Nächte verbringen. 
Das ganze Weingut ist riesengroß und durch eine kilometerlange Mauer von der Außenwelt abgetrennt. Wir fahren 2 mal am Eingangstor vorbei bevor wir kapieren wo es reingeht.

Tag 4   19.9.2017

Heute morgen ist Baden und Relaxen angesagt. 

Nachmittags verschwindet die Sonne und es wird diesig. Wir nehmen an einer Tour durch das Weingut und die Weinberge mit anschließender Weinverkostung teil.

Tag 5   20.9.2017

Nach dem Frühstück checken wir aus, laden das Auto und fahren weiter. Heutiges Ziel das 143 km entfernte Nasca mit seinen berühmten Nascalinien.

Tor zum Weingut

Die Fahrt ist wie eigentlich immer in Peru ein Abenteuer. Früchte werden häufig am Straßenrand feilgeboten.

Wir erreichen die Hochebene von Nasca und halten direkt neben einem Aussichtsturm. Auch wenn es Geld kostet und das Teil nicht gerade vertrauenserweckend ausschaut sollte man den  unbedingt besteigen. Man sieht einen Teil der Linien sehr gut und erhält damit eine wage Vorstellung von der Größe dieser Geoglyphen.

Tag 6   21.9.2017

Wir stehen schon früh um 5 Uhr auf damit wir rechtzeitig auf dem Flugplatz sind. Wir wollen heute einen Rundflug über die Nascalinien machen. Leider war tags zuvor ein Sandsturm so dass die Rundflüge von gestern heute morgen nachgeholt werden. Unser Flug ist auf 12 Uhr mittags verschoben. Also zurück ins Hotel und erst einmal frühstücken. Danach packen wir, checken aus, vertreiben uns noch die Zeit und fahren dann rechtzeitig zum Flugplatz. 

Hotelzufahrt

Bevor wir losfliegen erfahren wir dass die Linien von einer deutschen Namens Maria Reiche freigelegt, bewahrt und erforscht wurden. Sie widmete scheinbar mehr als 40 Jahre dieser Aufgabe.

Der Rundflug war traumhaft. Leider sind wir unserem Zeitplan hinterher denn wir müssen noch 395 km nach Camaná  zurücklegen. Dort ist unser nächstes Hotel gebucht.

Die Strecke nach Camaná zieht sich und waghalsige LKW Überholmanöver sind die Regel. Der Wind ist so stark dass die Fahrbahn teilweise unter Sand verschwindet.

Wir werden auch mal kurz von einer Polizeikontrolle angehalten die uns nach der Kontrolle unserer Papiere weiterfahren lässt. All dies sorgt dafür dass wir recht spät in der Nacht ankommen und nur noch ein altes Hähnchen in einer Hotel nahen Bar bekommen.

Tag 7   22.9.2017

Wir frühstücken im Hotel und checken aus. Unser nächster Stopp ist das 177 km entfernte Arequipa. Arequipa liegt im Landesinneren und die Landschaft verändert sich.

Wir erreichen Arequipa vor dem Mittag und nutzen den Nachmittag um das berühmte Kloster “Monesterio d santa catelina “zu besichtigen.

Danach schlendern wir noch durch die Altstadt von Arequipa. Diese Stadt mit ihren zahlreichen Läden, wunderschönen Plätzen und zahlreichen Restaurants und Bars gefällt.   

Tag 8   23.9.2017

Wir verlassen Arequipa. Das Ziel heute ist das 175km entfernte Colca Tal. Diese Strecke hat es in sich. Wir müssen einen Pass und eine Hochebene überqueren! Unterwegs sehen wir  ungewohnte Verkehrszeichen, Vicunas und Alpacas in freier Wildbahn.

Wir überqueren einen Pass dessen höchster Punkt auf 4910m liegt! Hier muss man anhalten. Eine Schautafel weist auf die umliegenden Vulkane hin und die sind alle weit über 5000m hoch.

Normalerweise verkaufen hier Einheimische Decken und Ponchos aber im Moment sind wir alleine hier. Vielleicht sind wir zu früh dran. 

Hier wird das Atmen schwer und manchen Menschen macht die Höhe echt zu schaffen.

Hier in Peru gibt es keine Straßennamen die man ins Navi eingeben könnte. Deshalb arbeiten wir mit Geodaten die wir in Deutschland schon ermittelt hatten. Wir müssen suchen und finden unser Hotel Colca Lodge abseits der Bundesstraße.

Die Lodge liegt traumhaft hat einen angegliederten Hof mit Lamas und Alpacas und verfügt auch über mehrere Bassins die mittels heißer Quellen gespeist werden. Daneben eine kleine Bar für das leibliche Wohl.
Schon auf der Fahrt hierher hatten wir mit leichtem Unwohlsein zu kämpfen. Nach 1 Stunde in der Lodge können wir die heißen Quellen genießen.

Tag 9   24.9.2017

Nach einem guten Frühstück fahren wir  40km weit ins Colcatal nach “Mirador Cruz del Cóndor“. Hier soll man Condore sehen können. Condore gehören zur Familie der Geier. Mit teilweise über 3m Spannweite zählen sie zu den größten Vögeln überhaupt. Der Weg von der Lodge zur Straße ist auch abenteuerlich und führt über eine nicht sehr vertrauenserweckende Brücke.

In Maca folgen wir unserem Navi, fahren geradeaus und stehen mitten in der Pampa. Wir fahren zurück und dann rechts direkt durch den Straßen-Markt und sind wieder auf Kurs.

Als wir an dem Aussichtspunkt ankommen stellen wir das Auto auf dem Parkplatz ab und laufen zum Rande der Schlucht. Von hier sieht man erst wie Tief die ist. Und wir haben Glück. Kaum eine Minute später werden die Condore vor uns von der Thermik die um diese Zeit herrscht in die Höhe getragen. Wahnsinn! 

Natürlich gibt es nahe dieser Touristenattraktion auch zahlreiche Ständchen an denen allerlei Tand und Trödel verkauft wird. Hier kann man in Ruhe stöbern und günstig selbstgemachte Ponchos, Decken und Hüte erwerben.
Wir fahren zurück in die Lodge und genießen wieder die heißen Quellen.

Tag 10   25.9.2017

Nach dem Frühstück checken wir aus und verlassen das Colcatal Richtung Puno am Titicaca See. Vor uns liegen ca 370km. Die Fahrt ist wie immer sehr interessant weil man auch sehr nah an den teilweise noch aktiven Vulkane vorbeikommt und auch in dieser Höhe ungewohnt Flamingos antrifft. Unterwegs muss man natürlich wieder auf Alpacas aufpassen.

Umgehungsstraßen gibt es nicht so dass man immer durch die Stadt muss und in denen fehlt es meist an Bitumen. 30 km vor Puno gibt es wieder was zu besichtigen. Wir machen einen Abstecher nach Sillustani. Hier besichtigen wir diese altertümliche Grabstätte an dem See Umayo der auf einer Meereshöhe von 3.897m liegt. Die teilweise gut erhaltenen Grabtürme werden hier auch Chullpas genannt. Wir sind ganz allein und die vor dem Eingang liegenden Stände sind verwaist. Als wir wieder gehen hat sich das geändert. Zahlreiche Busse sind auf dem Parkplatz und die Neuankömmlinge sorgen für leben.

Als wir in Puno ankommen ist es Nachmittag. Unser Hotel liegt direkt am See und wir geniessen noch die letzten Minuten am Titicaca See bevor die Sonne verschwindet.

Tag 10   26.9.2017

Heute geht es auf den Titicaca-See. Dazu werden wir abgeholt und fahren zum Hafen der Stadt Puno. Hier liegen einige Boote mit denen die Touristen auf den See gebracht werden. Über Kanäle die durch das Schilf führen geht es hinaus auf den See. Die Boote verpesten so dermaßen die Luft dass man meint es sei neblig. 

Wir besuchen die Urus, laut Wikipedia sind sie eine ethnische Gruppe Indigener am Titicaca-See. Das Volk wohnt auf schwimmenden Inseln die über Anker und Leinen am Seeboden verankert sind. Diese Inseln müssen ca. alle 3 Jahre neu aufgebaut werden und bestehen im Wesentlichen aus Torf und Schilfrohr.

Der Empfang bei den Urus ist freundlich und wir erhalten zahlreiche Infos über das Leben auf den schwimmenden Inseln. Für eine kleine Spende wird man auch mit den selbstgebastelten Booten kutschiert.

Wir steigen wieder auf unser Boot um und fahren weiter auf den See hinaus. Erst jetzt können wir ermessen wie groß der eigentlich ist weil man am Horizon tatsächlich kein Land sehen kann.

Das nächste Ziel ist die Insel Taquile. Ein wunderschönes grünes Eiland. Hier stricken die Männer und das ist kein Witz. Auf dieser Insel werden Schals, Mützen und Hutbänder von Männern gestrickt. Natürlich kaufen wir auch ein paar Mützen. Man kann die Ware am Wegesrand oder am zentralen Platz erwerben. Über jedes verkaufte Teil wird auch genau Buch geführt.

Nachdem Einkauf geht es für uns weiter zum organisierten Mittagessen. Da erfahren wir wie die Frauen Stoff weben, welche Werkzeuge auf der Insel eingesetzt werden und bekommen noch einen inseltypischen Tanz vorgeführt. Danach geht es zurück aufs Boot und nach Puno.

In Puno angekommen werden wir wieder ins Hotel gebracht und gehen auch dort um Abendessen.

Tag 11   27.9.2017

Wir frühstücken, checken aus und machen uns auf den Weg in das 450km entfernte Ollantaytambo. Auf dieser Strecke überqueren wir einen Pass auf 4338m Höhe.

 

Auf dem Weg kommen wir an einer Archäologischen Stätte namens RAQCHI vorbei die wir natürlich besichtigen.
Schön aber lange nicht so eindrucksvoll wie die letzten archäologischen Stättten.

Wir erreichen Ollantaytambo nachmittags. Ollantaytambo liegt in einer Höhe von 2848m und gilt als letzte, mit dem Auto erreichbare Station vor Aguas Calientes dem Ausgangspunkt für einen Besuch von Machu Picchu. Und hier ist es richtig schön.
Klein, überschaubar mit danebenliegendem, archäologisch wertvollem Inka-Komplex. Wir checken ein und laden aus. Hier werden wir 2 Nächte verbringen und am 29.11 mit dem Zug nach Aguas Calientes weiterfahren.

Tag 12   28.9.2017

Heute besichtigen wir Ollantaytambo und den nahen Inka-Komplex. Sehr beeindruckend und man hat von oben eine tolle Aussicht. 

Danach besichtigen wir noch die Stadt und ihre Gassen. Auch hier sind die Gebäude auf bestehende Inka-Behausungen aufgebaut. In einem Hof wollen wir einen Schaal erwerben und landen in einer privaten Meerschweinchenzucht. 
Für unser Abendessen suchen wir ein Lokal in der Stadt und reservieren für den Abend.

Tag 13   29.9.2017

Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer und stellen diese in der Rezeption des Hotels unter. Wir reisen mit leichtem Gepäck nach Aguas Calientes dort werden wir nur eine Übernachtung im Hotel haben. Unser Zug fährt aber erst mittags.
Die Fahrt ist kurzweilig und dauert ca. 2 Stunden. Nach der Ankunft checken wir im Hotel ein und schauen uns das Städtchen näher an. Hier ist echt was los. Zahlreiche Läden, Restaurants und Bars und natürlich eine ganze Menge Menschen. 9

Tag 14   30.9.2017

Heute ist der Tag. Wir besuchen Machu Picchu. Dazu werden wir um 5 Uhr von unserem Guide im Hotel abgeholt. Es ist noch dunkel aber vor der Bushaltestelle ist schon eine Menschenschlange und wartet auf die Abfahrt der Busse die die Touristen nach Machu Picchu bringen.

 

Um kurz nach 7 Uhr steigen wir in einen Bus. Die Auffahrt nach Machu Picchu ist einmalig. Der Weg führt in engen Serpentinen auf den Berg, der Straßenbelag ist unterirdisch und die Fahrer schmerzfrei. Als wir oben ankommen steht wieder eine Menschentraube vor dem Eingang. Hier geht es aber relativ zügig. Ein paar Minuten und wir sind drin. Kurz noch über eine kleine Anhöhe und Machu Picchu liegt wunderschön vor uns.

Hier ist man wirklich sprachlos. Die Inkas haben die Stadt auf einem Hochplateau angesiedelt und die Pflanzen, die zur Nahrung dienten auf steil angelegten  Terrassen angebaut. 
Für die Besichtigung hat man 2 Stunden Zeit. Danach muss man wieder raus. Die Verwaltung steuert damit eine maximale Besuchermenge von 6000 Besuchern pro Tag.

Nach 2 Stunden gehen wir raus und wieder rein. Wir haben noch die Besteigung des “Wayna Picchu” um 10 Uhr gebucht. Das ist der Berg der an Machu Picchu anschließt. Auch hier sind die Besucher allerdings auf maximal 200 pro Tag. 

Der Weg auf den Wayna Picchu ist schmal und steil. Man sollte schon schwindelfrei sein. Oben angekommen hat man eine tolle Aussicht auf Machu Picchu und von da sieht man auch die Straße die auf das Hochplateau führen.

Nach dem Abstieg geht es wieder quer über das Hochplateau zum Ausgang. Wir haben noch ein Essen im Restaurant neben dem Eingang gebucht. Hier gibt es all you can eat vom Buffet. Echt lecker.
Danach fahren wir mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes.  Raus aus dem Bus und ab in den gut sortierten Markt, der eher an einen Basar erinnert. Hier kann man Ponchos für die Lieben zuhause einkaufen. Anschließend suchen wir uns eine Bar und lassen das Erlebte bei einem Corona Revue passieren.
Um kurz vor 18 Uhr fährt unser Zug zurück nach Ollantaytambo. Da das Zugpersonal eine kleine Aufführung und eine Modenschau präsentiert ist die Rückfahrt echt kurzweilig.

 

Tag 15   1.10.2017

Wir verlassen Ollantaytambo und nehmen Kurs auf das 62km entfernte Cusco. Das ist nicht allzu weit also machen wir noch einen Abstecher zur archäologischen Inka-Stätte “circuit moray “. Der Weg dorthin führt wieder über unbefestigte Straßen und kleine Dörfer.

Es ist 9:30 und wir sind ganz allein an diesem abseits gelegenen Ort. Besichtigen kann man hier kreisförmige terrassenartig angelegte Gebilde. Anscheinend haben die Inkas damit verschiedene Klimazonen simuliert um darin unterschiedliche Pflanzen anzubauen. Und das hier auf 3.500m.

Es ist 10Uhr und plötzlich fahren ganze Bus-Kolonen an. Nichts wie weg.  Knapp 1,5 Stunden später fahren wir in Cusco ein. Cusco liegt auf 3400m. Gut das wir uns schon an die Höhe gewöhnen konnten.

Es dauert ein wenig bis wir unser Hotel finden das mitten in der Stadt gleich in der Nähe des zentralen Plaza de Armas befindet.

Wir checken ein, rufen die Mietwagen-Station an und stellen unser Auto gleich in der Nähe auf einem bewachten Parkplatz ab.

Wir gehen noch ein wenig in die Stadt und genießen das Treiben auf dem Plaza de Armas. Als es dämmert werden unter großem TamTam mit militärischen Ehren die Flaggen eingeholt. 
Danach gehen wir ins Hotel zum Abendessen.

Tag 16   2.10.2017

Straffes Programm. Heute besichtigen wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten in und um Cusco. Wir werden mit einem Minibus abgeholt und fangen mit den Ruinen eines Inka-Tempels dem Museum Coricancha an.

Danach geht es auch sofort weiter. Wir fahren aus der Stadt nach Sacsayhuaman, ein alter Inka-Komplex in dem man wieder sehen kann wie die Inkas Mauern aus Stein ohne Mörtel zusammengefügt haben.

Wir besuchen noch zwei weitere Stationen:
Tambomachay, Inkastätte mit Kanälen, Wasserfällen und Aquädukten, die vermutlich zur Verehrung des Wassers errichtet wurde.

Q’enco ein weitere Inkastätte mit Megalithen und Überresten eines Inkatempels und in den Fels geschlagenen Tunnels.

Mittelweise ist es schon dunkel und wir fahren zurück nach Cusco. Wie immer liegt auf dem Rückweg der Laden eines Schwagers bei dem wir natürlich anhalten müssen. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und sind dementsprechend hungrig. Nach der Ankunft in Cusco werden wir am Plaza de Armas abgesetzt. Direkt am Platz hat jetzt hat nur noch ein Fast Food Laden offen: Kentucky Fried Chicken lecker.

Tag 17   3.10.2017

Wir werden vom Hotel abgeholt und zum Flugplatz Cusco gebracht. Heute geht unser Flug von Cusco nach Puerto Maldonado das im peruanischen Amazonastiefland liegt. Die sich ändernde Landschaft kann man auch sehr gut aus dem Flieger betrachten.

Anden
Amazonastiefland

Wir werden vom Flughafen abgeholt und zu einer Station gebracht in der wir umpacken müssen. Unsere Koffer bleiben da und wir nehmen nur Gepäck für 3 Tage mit, d.h. eine Tasche und einen Rucksack. Danach geht es auf das Boot mit dem wir auf dem Fluss Rio Madre de Dios zu unserem nächsten Ziel gebracht werden.

 

Die Fahrt dauert ca 1/2 Stunde. Danach legen wir an und müssen noch ein 1/2 Stunde durch den Urwald laufen. Dann geht es wieder per Boot über den See Lago Sandoval zur Sandoval Lodge

Diese liegt mitten im Dschungel und wird geleitet von einer deutsch-stämmigen Dame namens Erika. Wir werden eingewiesen und beziehen unser Zimmer. Vom Dschungel sind wir eigentlich nur durch ein paar Netze getrennt.

In der Nacht machen wir noch eine kleine Dschungel Tour mit unserem Guide und sehen unterschiedliche nachtaktive Tiere.

Tag 18   4.10.2017

Heute geht es früh morgens auf den See. Wir beobachten Vögel, Affen, Schildkröten, Kaimane und die Riesenotter.

Tag 19   5.10.2017

Wir verabschieden uns von Sandoval, von Erika und unserem Guide und fahren mit dem Boot zurück nach Puerto Maldonato. Von dort fliegen wir nach Lima.

Wir sind noch vormittags in Lima und werden wieder in das Hotel gebracht indem wir unsere Reise begonnen haben. Das Wetter ist traumhaft und wir genießen den Tag in Miraflores am Meer.

Tag 20   6.10.2017

Rückflug Lima nach Amsterdam und von Amsterdam nach Stuttgart.
Ankunft Stuttgart am 7.10.2017

Insgesamt haben wir ca. 2200 km mit dem Auto zurückgelegt und waren bis auf 4910 m über dem Meeresspiegel.

Rezept 

Pisco Sour für 2 Gläser

120 ml Pisco (peruanischer Traubenbrand)
60 ml Limettensaft (2 Limetten)
40 ml Zuckersirup
1 Stk. Eiweiß
pro Glas 1-3 Spritzer Amargo Chuncho Bitters

Limetten in zwei Hälften teilen und den Saft auspressen. Den Pisco (peruanischer Traubenbrand), Limettensaft, Zuckersirup und das Eiweiß in einen Cocktailshaker geben. Eine Handvoll Eiswürfel dazugeben, und den Inhalt kräftig mind. 30 Sekunden lang schütteln. Den Inhalt in ein Cocktailglas (alternativ Weinglas) abseihen. Jedes Glas mit je 1-3 Spritzer Amargo Chuncho Bitters verzieren.

Ein authentischer Pisco Sour wird mit peruanischem Pisco (Traubenbrand) zubereitet. 

Diese Reise haben wir uns von Schiegg nach unseren Vorstellungen zusammenstellen lassen. Schiegg hat auch im Vorfeld alle Hotels, den Mietwagen und die Flugtickets gebucht und das hat super gut geklappt. Können wir uneingeschränkt weiter empfehlen!

Schiegg – Reisespezialist für Mittel- und Südamerikareisen

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.