2020 Segeltörn Kroatien

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Route: Biograd, Bucht Tratinska (Zirje), Skradin, Prvic (Prvic), Jezera (Murter), Bucht Landin (Pasman), Biograd

Crew: Karin, Alexandra, Alexander, Nicolas, Reiner

Strecke: 115 sm

Boot: Dufour 412  Grand Large “Black Pearl”

Unser zweiter Familientörn. Für die Anreise haben wir diesmal unseren Kombi mit Dachbox genutzt. Eng aber günstig. Wir starteten Freitag Abend um 22 Uhr. Leider haben wir 3 Stunden vor dem Karawanken-Tunnel stehend im Stau verbracht. (In Zeiten von Corona scheinen die Slowenen auf Sparflamme zu arbeiten). Um 15 Uhr waren wir dann endlich in Biograd.

Unser Boot liegt in der Marina Sangulin in Biograd.   43°56’25.9″N 15°26’33.2″E

Wir bekommen die Info dass das Schiff um 16 Uhr bereit ist. Zeit genug um einzukaufen. Nach dem Ortseingang von Biograd liegt der Supermarkt Plodine und daneben das Restaurant Katusa (Ul. fra Lina Pedišića 3, 23210, Biograd na Moru 43°56’30.8″N 15°27’15.7″E).

Nach dem Einchecken und dem Einlagern der Lebensmittel an Bord gehen wir dort essen: Cevapcici und Spanferkel. Lecker!

Am Sonntag morgen verlassen wir Biograd und  segeln bei gutem Wind und wenig Dünung Richtung Insel Zirje.

Die Bucht Tratinska auf der Insel Zirje bietet zahlreiche Festmacherbojen, die nach Angabe des Bojenfeldbetreibers an Betonblöcken verankert sind die einer Zugkraft von 20 Tonnen standhalten. Äußerst vertrauenswürdig. 43°39’44.0″N 15°37’30.4″E Als wir an einer Boje festgemacht haben beginnt es wolkenbruchartig zu regnen. Der Regenschauer ist nur von kurzer Dauer so dass wir unser geliehenes StandUpPaddel ausprobieren können

Wir kochen an Bord es gibt geschmelzte Maultaschen.

Gegen Abend wird auch klar warum der Bojenfeldbetreiber seine Verankerungen lobt. Zahlreiche Segler kommen, alle Bojen sind belegt  und der Bojenfeldbetreiber drängt darauf Fender auszubringen und Päckchen zu bilden.

Unser neuer Nachbar war “Gott sei Dank” absolut pflegeleicht.

Am Montag morgen, nach obligatorischer Schwimmeinlage und einem exzellenten Frühstück (Eier mit Speck) verlassen wir die Bucht  und  segeln Richtung Sibenik.

Dort wollen wir unsere Lebensmittelbestände vervollständigen und danach weiter nach Skradin segeln.

Da man vom Meer her die Befestigungsanlagen passieren muss ist das Einlaufen nach Sibenik immer etwas Besonderes.

Das Einkaufen in Sibenik  ist schnell erledigt und wir fahren den Fluss aufwärts nach Skradin. Highlight dabei die erste Brücke:

Das Befahren des Flusses Krka ist eine besondere Erfahrung. Hier gibt es zahlreiche Muschelzuchten die ihre Produkte auch direkt verkaufen.

Nach kurzer Zeit laufen wir in Skradin ein und bekommen einen Platz in der Marina:

Wir gehen essen (Konoba in Sichtweite unseres Liegeplatzes) und lassen den Abend bei einem guten Glas Wein ausklingen.

Am Dienstag morgen, sind wir schon um 8 Uhr an der Fahrradvermietung bei der wir am Abend vorher Fahrräder reserviert hatten um in den Nationalpark Krka zu gelangen.

Wir haben uns für Fahrräder entschieden da die Zubringer Schiffe vollgestopft sind und wir in Zeiten von Corona zu enge Kontakte vermeiden wollten. Ausserdem macht das Fahrradfahren  riesig Spaß.

Da wir früh morgens unterwegs waren waren wir tatsächlich fast allein.

 

Im Nachhinein hätten wir da direkt nach der Ankunft baden sollen. Später wird es echt zu voll (was einen Teil von uns nicht vom Baden abgehalten hat)

Um 11:30 sind wir wieder am Boot und verlassen Skradin. Ziel ist die Insel Prvic. Nachdem wir Sibenik passiert haben setzen wir Segel und können fast bis in den Hafen Prvic Luka segeln.

Im Hafen von Privc angekommen entscheiden wir uns für eine der Festmacherbojen, die im Hafen ausgelegt sind. Weise Entscheidung. Wir entgehen damit dem Trubel und schonen unsere Nerven.

43°43’24.6″N 15°47’53.4″E

Natürlich kochen wir heute wieder selber. Es gibt Schinkennudeln.

Am Mittwoch morgen haben Alex und Alex das StandUpPaddle fürs Einkaufen genutzt. Ergebnis, herrlich frisches Brot.

Nach dem Frühstück (natürlich wieder mit Eiern und Speck) verlassen wir das beschauliche Örtchen und wollen nach Jezera auf Murter. Unterwegs legen wir in einer Bucht  auf der Insel Zmajan eine Mittagspause ein.   43°41’07.3″N 15°45’58.6″E Hier scheint sich der Adel zu treffen:

Wir nehmen uns die Zeit unser StandUpPaddle ausgiebig zu testen

Mittags nehmen wir Kurs auf Jezera. Der Wind ist uns wohlgesonnen so dass wir wieder fast bis in den Hafen segeln können. Im Hafen genießen wir die sehr guten sanitären Anlagen und gehen abends italienisch Essen. Auf dem Weg in die Stadt, kurz nach der Marina kehren wir bei Toni ein. Der liegt zwar direkt an der Strasse aber das Verkehrsaufkommen ist überschaubar. Anschließend gibt es noch Eis für alle. Alternativ könnte man hier auch Pizza holen und an Bord speisen.

Als wir dort gegessen haben hat gegenüber am Steg ein Fischer einen frisch gefangenen Tunfisch zerlegt und die Fischteile verkauft.
Das wäre eine zweite Alternative…

Am Donnerstag verlassen wir Jezera und nehmen Kurs Richtung Pasman. Dort wollen wir wieder in einer Bucht mit Bojenfeld übernachten.
Nachmittags laufen wir in der Bucht auf Pasman ein, machen an einer freien Boje fest und genießen den Rest des Tages.

43°54’39.0″N 15°23’09.5″E

Abends gibt es die legendären Spaghetti con Salami von Karin angerichtet mit einem Tomaten-Gurken Salat

Freitag morgen genießen wir noch einmal die Bucht, gehen schwimmen und stärken uns mit einem guten und gesunden Frühstück bevor es zurück nach Biograd geht

Unsere Strategie “Umgehen des Tankstaus durch tanken um die Mittagszeit” geht voll auf.

Als wir in Biograd um die Mittagszeit eintreffen sind vor uns nur ein paar Schiffe.
Wir tanken und segeln danach in eine Bucht um den Nachmittag zu nutzen bevor wir um spätestens 18 Uhr unser Schiff wieder zurückgeben müssen.

Um 17 Uhr laufen wir in den Hafen in Biograd ein.

Die Rückgabe läuft problemlos. Wir holen unser Auto, verladen unser Gepäck, gehen duschen und anschließend zum Essen in die Stadt.

Gegen 22 Uhr treten wir den Rückweg an. Diesmal haben wir keinen Stau und der Coronatest den wir in Bayern an der Raststätte “Hochfelln” gemacht haben lieferte für alle ein negatives Ergebnis.
D.h. wir sind Corona frei zurückgekehrt.

Unser Schiff war eine Dufour 412 Grand Large “Black Pearl”.

Im Außenbereich oberhalb der Badeplattform war das Schiff mit einem Grill und Spülbecken (was wir nicht genutzt haben) ausgestattet.

Mit dem montierten Rollgroß ein ordentlicher Familiensegler

Für 5 Personen absolut ausreichend. Besonders der Nassbereich im Heck ist großzügig angelegt.

Einen Dank nochmals an meine Crew. Das war  ein super Törn. Mit euch jederzeit wieder.

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